Milch 2020

Bio-Milch: gesund, nachhaltig

KNOSPE-MILCH IST GESUND UND NACHHALTIG

Warum das so ist und weitere spannende Informationen zur Biomilch finden Sie auf dieser Seite.
Demjenigen, der sich zum Thema Biomilch gut informiert hat, wird geraten, am Wettbewerb teilzunehmen. Verlost werden drei Gutscheine für 6 Personen Fondue- oder Racletteplausch bei Agrovision in Alberswil oder 6 feine Seefälder Bio–Käsemutschli.

Wettbewerb

DIE VORTEILE DER KNOSPE-MILCH AUF EINEN BLICK

Viel Auslauf

  • Bio-Kühe haben genug Platz im Stall, viel Auslauf und sind von Frühling bis Herbst fast täglich auf der Weide. Das stärkt ihr Immunsystem.

 

100 % Biofutter

  • Dieses kommt ab 2022 aus der Schweiz 

 

Grünfutter statt Kraftfutter

  • Mindestens 90 % Gras (auch getrocknet und konserviert), Kräuter, etc., das ist gut für die Gesundheit der Kühe und die Zusammensetzung der Milch
  • Maximal 10 % Kraftfutter (ab 2022 nur noch 5 %), damit wird die Konkurrenz zur menschlichen Ernährung gering gehalten und die Tiere artgerecht gefüttert
  • Kein Zusatz von chemisch-synthetischen Hilfsstoffen im Futter

 

Bio auf dem ganzen Hof

  • Der gesamte Betrieb hält die Knospe-Richtlinien ein, nicht nur einzelne Betriebszweige

 

Homöopathie statt Antibiotika

  • Werden Knospe-Tiere krank, so hat Komplementärmedizin Vorrang

 

Aroma- und Farbstoffe sind tabu

  • Milchprodukte werden schonend verarbeitet und sind frei von künstlichen Zusatzstoffen

SPANNENDE INFORMATIONEN ZUR BIOMILCH

Knospe-Milch ein hochwertiges Lebensmittel

Biomilch und Biomilcherzeugnisse sind gesunde, hochwertige Lebensmittel, die eine Vielzahl von Nährstoffen enthalten, zum Beispiel Eiweiss und die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Der hohe Kalziumgehalt zeichnet die Milch aus. Im Durchschnitt wird 40 % des Kalziumbedarfs des Menschen über Milch und Milchprodukte aufgenommen.

 

Milch aus Gras

Bei den Knospe-Tieren legt man grossen Wert auf artgerechte Fütterung. Deshalb besteht bei den Wiederkäuern, die von ihrer Verdauung her geradezu prädestiniert sind aus Gras, Milch und Fleisch zu produzieren, die Futterration zu 90 % aus Raufutter.Somit darf maximal 10 % Kraftfutter zugefüttert werden.Ab 1. Januar 2022 tritt die verschärfte Weisung in Kraft, die nur noch Schweizer-Knospe-Futter und noch maximal 5 % Kraftfutter zulässt. Somit können unnötige Transporte von Tierfutter aus dem Ausland eliminiert werden und die Konkurrenz gegenüber der menschlichen Ernährung wird noch tiefer gehalten.

 

Hoher Anteil an wertvollen Fettsäuren

Milch von Kühen, die mit einem hohen Anteil an Gras (auch getrocknet und konserviert) in der Ration gefüttert werden, hat einen höheren Gehalt an wertvollen Inhaltstoffen. Für die menschliche Ernährung ist das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren entscheidend. Mit dem hohen Anteil an Gras und Heu, wie es in der Bio-Produktion typisch ist, wird dieses Verhältnis tiefer und somit für Menschen gesundheitlich günstiger als jenes von herkömmlich und mit mehr Kraftfutter produzierter Milch.

 

Weidehaltung

Knospe-Kühe verbringen die meiste Zeit des Jahres im Freien, was die Abwehrkräfte der Tiere stärkt. Während der Vegetationszeit sind sie mindestens 26 Tage pro Monat auf der Weide. Während der Wintermonate ist ihnen an mindestens 13 Tagen pro Monat Auslauf ins Freie zu gewähren. Zum einen entspricht die Weidehaltung der natürlichsten Form der Tierhaltung und zum andern fördert dies die Robustheit der Tiere. Der vorbeugende Einsatz von chemotherapeutischen Medikamenten wie Antibiotika ist verboten. Auch auf der Weide sind keine chemisch synthetischen Mittel erlaubt, zum Beispiel keine Herbizide bei der Unkraut Bekämpfung.

 

Die Kuh ist KEIN Klima-Killer

Vielfach wird die Kuh wegen der Produktion von Methan-Gas durch die Verdauung, für die schädlichen Treibhausgase verantwortlich gemacht. Jedoch wird mit einer nachhaltigen Weidehaltung der Kühe die Bodenfruchtbarkeit gefördert, dadurch Kohlenstoff (CO2)in den Boden eingebaut und somit Humusaufbau betrieben. Mit jeder zusätzlichen Tonne Humus im Boden, wird die Atmosphäre um circa 1.8 Tonnen CO2 entlastet. Somit hebt sich die Methan-Gas Produktion der Kuh mehr als auf durch die CO2 Einlagerungen in den Boden. Durch das separate Abgeben der Exkremente (Harn und Kot) auf der Weide, werden zusätzlich die Ammoniak Emissionen um ein Vielfaches reduziert gegenüber der Stallhaltung.

 

Standortangepasste Kühe

Bio-Bauern züchten langlebige Kühe, die nicht auf Hochleistung getrimmt werden. Durch die längere Nutzungsdauer der Kühe werden viel weniger Abgänge verzeichnet und damit die Nachzucht dementsprechend tief gehalten. Die Tierhaltung von Zweinutzungsrassen wird gefördert. Bei diesen Rassen werden Milch und Fleisch produziert und die männlichen Nachkommen sind willkommen und finden ihren Weg in der Bio-Weiderindermast.

 

Lebensmittelveredlung durch Tiere

Die Schweiz ist ein Grasland. Rund 60 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche sind Naturwiesen und Alpweiden, wo kein Ackerbau möglich ist. Das Gras auf diesen Flächen kann nur von Kühen, Schafen und Ziegen, den sogenannten Wiederkäuern, gefressen und verdaut werden. Wiederkäuer mit ihrem einzigartigen Verdauungssystem liefern somit für den Menschen regional nachhaltig erzeugte und wertvolle Nahrung in Form von Fleisch und Milch. Eine vollständige Umstellung auf eine Ernährung ohne tierische Produkte würde in der Schweiz nicht zur Erhöhung des Selbstversorgungsgrades beitragen. Standort gerechte Milchproduktion mit dem regional vorhandenen Futter trägt somit zur Ernährungssicherheit bei.

 

Kühe fördern die Biodiversität

Durch die Beweidung und das Mähen werden die Ökosysteme Wiesen und Weiden erhalten und gefördert. Ohne diese Bewirtschaftung würden sie an den meisten Flächen in der Schweiz «verbuschen» mit Folgen von Erosion oder mit Wald zuwachsen. Viele für die Arten- und Lebensraumvielfalt wertvolle Wiesen würden verschwinden und damit auch die entsprechenden Tiere wie Vögel oder Schmetterlinge.

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